Basilikumpesto

Vor ein paar Wochen, als es noch wärmer draußen war (haaaaach, war das schön!), hatten wir ein kleines „Problem“: Das Basilikum in unserem Gewächshause wollte einfach nicht aufhören zu wachsen! Bei so viel frischem Grün bot es sich einfach an, eigenes Pesto herzustellen. Das hatte ich mir ohnehin schon längere Zeit vorgenommen.

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Als Grundlage für mein Rezept diente mir ein klassisches Pesto mit Basilikum, Olivenöl, Knoblauch und Pinienkernen. Da ich aber den herben Geschmack von Walnüssen mag, habe ich die anstatt der Pinienkerne verwendet und etwas Zitronensaft für eine frische Note hinzugefügt. Je nachdem, wie viel Basilikum euch zur Verfügung steht, müsst ihr die anderen Zutaten eventuell anpassen und umrechnen. Meine Menge hat für etwa 280 Gramm Pesto gereicht.

Diese Zutaten braucht ihr:

150 g frisches Basilikum
40 g grob gehackte Walnüsse
85 g Olivenöl
1 Zehe Knoblauch
Zitronensaft, Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Zuerst müsst ihr jetzt das Basilikum gründlich waschen und gut abtropfen lassen. Am besten ist es, wenn ihr es sogar vorsichtig abtrocknet, damit euer Pesto im Anschluss nicht zu flüssig wird. Dann zerkleinert ihr die Basilikumblätter, die Walnüsse und das Öl in einer Küchenmaschine so lange, bis eine cremige Masse entsteht. Dabei solltet ihr allerdings nicht ständig „hechseln“, da sich das Messer dabei zunehmen erhitzt. Das Besondere bei Pesto ist jedoch, dass es ohne Hitze verarbeitet wird, um die natürlichen Inhaltsstoffe des Basilikum beizubehalten. Wenn ihr keine Küchenmaschine habt, könnt ihr die Zutaten auch mit einem Pürierstab zerkleinern. Dabei ist es aber sinnvoll, die Basilikumblätter bereits etwas zu zerschneiden.
Zum Schluss presst ihr die Knoblauchzehe, gebt den Saft hinzu und schmeckt alles mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer ab. Vergesst dabei nicht, alles nochmal gut zu vermischen!IMG_1205 (2)

Euer Pesto solltet ihr in ein sauberes Glas füllen und dann im Kühlschrank aufbewahren. Da es nicht mit Hitze konserviert wird (Einkochen ist möglich, lässt aber wertvolle Inhaltsstoffe entweichen), ist es nicht lange haltbar. Wenn ihr es trotzdem über einen längeren Zeitraum aufheben wollt, könnt ihr euer Basilikumpesto auch einfrieren. Ich nutze dabei gerne Eiswürfelformen, in denen man gut kleinere Portionen einfrieren kann. Euer fertiges Pesto könnt ihr nun verwenden, um Soßen zu verfeinern oder z.B. ein Käsebrot aufzupeppen. Guten Hunger!

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3 Gedanken zu “Basilikumpesto

  1. Ach, das ist ein schönes Problem! Bei mir geht Basilikum immer ein – entweder zu viel oder zu wenig Wasser.. Und dabei könnte ich dann auch mal so ein tolles Rezept nachmachen. Danke für den Tipp mit dem Einfrieren.. Liebe Grüsse, Heike

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    • Ja oder? ;) Ich habe jetzt auch einen Topf auf dem Fensterbrett stehen, der sieht aber auch recht verkümmert aus.. jetzt wo kaum noch Sonne scheint wird es auch immer schwieriger, leider. Aber mein Pesto reicht ja zum Glück noch ein Stück :-)

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