Mein Name ist Brot… Rollbrot!

Gleich zu Beginn muss ich gestehen: diese Idee kommt nicht direkt von mir. Genau genommen war ich mit ein paar Kommilitoninnen unterwegs und als der kleine Hunger kam, haben wir uns nach etwas Essbarem umgeschaut. Da habe ich sie entdeckt – Rollbrote in mehreren Geschmacksrichtungen. Und ich war ziemlich begeistert. Die Brote waren schön saftig und total lecker, außerdem waren sie wirklich gut geeignet, um sie mit in die Uni zu nehmen und die zweite Hälfte später zu essen. Dabei wirkte das Konzept gar nicht so kompliziert, also habe ich mich ziemlich schnell dazu entschlossen, das einfach mal nachzumachen. Dabei habe ich mich für die Variante Zucchini-Möhre entschieden und bin total begeistert, wie gut mein erster Versuch geglückt ist:

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Und das hier braucht ihr für 4 Rollbrote (à ca. 250 Gramm):

200 g Dinkelmehl
300 g Weizenmehl
300 ml lauwarmes Wasser
1 Pck. Trockenhefe
2 TL Salz
1 TL Zucker
200-250 g Zucchini
200 g Möhre
80 g Reibekäse
80 g Schmand

Für den Teig vermischt ihr zunächst Mehl, Hefe, Salz und Zucker miteinander, gießt dann das Wasser dazu und verknetet den Teig mit den Händen oder dem Rührgerät gründlich, bis ihr einen glatten Teig erhaltet. Dann lasst ihr ihn für etwa 1 Stunde mit einem sauberen Geschirrtuch abgedeckt an einem warmen Ort gehen.
Inzwischen könnt ihr euch schon um die Füllung kümmern und dafür die Zucchini und die Möhre schälen und dann grob raspeln. Bevor ihr das Gemüse dann noch mit Salz und Pfeffer würzt und den Käse hinzufügt, solltet ihr die Gemüseschnitzel noch ordentlich ausdrücken, damit ihr die überschüssige Flüssigkeit loswerdet.

Ist der Teig fertig gegangen, teilt ihr ihn in 4 gleich große Stücke und rollt jedes davon auf einer guten bemehlten Arbeitsfläche mit einem Nudelholz zu einem langen Rechteck aus. Dann bestreicht ihr die Brote zu etwa drei Viertel mit Schmand und verteilt die Zucchini-Möhre-Käse-Mischung darauf. Rollt die Brote dann von der kurzen Seite, die bereits mit Füllung bestrichen ist, auf. Das unbelegte Ende der Rolle soll dafür sorgen, dass die Brote nicht „aufplatzen“ und die Füllung herausquillt. Habt ihr das bei allen Broten gemacht, legt ihr sie mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Wer mag, kann die Oberseite noch etwas stärker bemehlen und die Brote mehrmals quer einschneiden. Jetzt werden die Rollbrote noch für 30-40 Minuten im 200°C heißen Ofen ausgebacken. Wenn sie richtig ausgekühlt sind, könnt ihr sie dann auch als Snack für unterwegs mitnehmen.

Guten Appetit :)

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24 Gedanken zu “Mein Name ist Brot… Rollbrot!

      • Hallo Judith, ist eigentlich ganz einfach, weil ein Brot ja nicht viele Zutaten braucht und gute Rezepte findest du überall. Ich backe meistens mit VK-Mehlen: Dinkel, Weizen oder Mischungen mit Roggenmehl. Dazu kommen dann noch beliebige Zutaten wie: Sonnenblumen, geschroteter Leinsamen, Chiasamen usw. Z.T. ersetze ich das Wasser durch Buttermilch. Es ist wirklich einfach und schmeckt sooooo anders als das gekaufte Brot. Ich habe einen >Backstein< für meinen Backofen, auf dem ich das Brot backe.
        Ich gestehe, ist ein wenig zeitaufwändig, aber man kann gleich zwei backen oder mehrere kleine und einfrieren. LG Sigrid

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